Kazumi Tanaka Messenger Y

Liebe Gäste das L wie Materie bleibt vom 23 bis zum 26. September aus Termingründen geschlossen.
Kazumi Tanaka
Messenger Y
Liebe Gäste des L wie Materie,
die diesjährige Gastkünstlerin Kazumi Tanaka ( Japan / USA ) ist  bekannt für ihre detaillierten und technisch perfekt ausgearbeiteten Werke, die sich mit ihrer persönlichen Erfahrung und der Vergänglichkeit der Natur beschäftigen. 2016 begann die Künstlerin mit der Werkgruppe Wind and Rain die Arbeit an Miniaturinstrumenten. Die als Basis für die Instrumente verwendeten Tierknochen bilden den Grundstock um durch die Auseinandersetzung mit einer anderen Spezies eigene Prozesse zu verarbeiten und in einen künstlerischen Diskurs zu bringen. Unter diesem inhaltlichen Hintergrund und der künstlerisch – photographischen Dokumentation von Matthias Schenkl hat Kazumi Tanaka im Juli während ihres Aufenthaltes im L wie Materie eine Arbeit geschaffen, die in zärtlicher Art und Weise das Ende einer Lebensphase thematisiert. Durch die Transformation der Tierknochen hat die Künstlerin im gleichen Atemzug den Neuanfang und dessen vielfältige Perspektiven bildnerisch und akustisch umgesetzt.
 
In Zusammenarbeit mit Jonas Khalil https://jonas-khalil.com/, einem versierten Gitarristen hat wurde an der klanglichen Weiterentwicklung der Instrumente gearbeitet. Die Ergebnisse in Form eines Mitschnitts des Konzertes zur Ausstellungseröffnung können Sie im L wie Materie anhören.  Seien Sie also gespannt, was Sie unter dem Projekttitel Messenger Y erwartet.
Sie sind recht herzlich eingeladen daran teilzuhaben.

Zu sehen ist die Ausstellung Messenger Y noch die nächsten Wochen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten: Do / Fr 16 – 19 Uhr & Sa / So 14 – 18 Uhr

L wie Materie

Schlossbezirk Forsthaus 1

88682 Salem

Es gelten die aktuellen Corona Schutzmaßnahmen von Baden Würtemberg:
Für den Ausstellungsbesuch bitten um einen gültigen Nachweis: Getestet ( max 24 h alt ) , vollständig geimpft oder genesen.
Zudem besteht in den Innenräumen eine Maskenpflicht.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

OEW, Oberschwäbische Elektrizitätswerke

Gemeinde Salem

Sparkasse Salem Heiligenberg

 

 

 

 

 

Liebe Gäste des L wie Materie,

2021 werden wir uns in den laufenden Präsentationen der bildenden Kunst und ihrer Verbindung zur Musik widmen. Musik in der Kunst kann Inspiration, Ausdruck, Inhalt oder Partner für die kreativen Prozesse und Umsetzungen sein.

Ganz zu schweigen von der Musik als eigene Kunstform.

Musik ist mehr als „nur“ Klang. Die Botschaften durch Texte aber auch die nonverbale Sprache, die seelischen Berührungen, körperlichen Empfindungen sind Teil der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und Spiegel der jeweiligen Kultur und Zeitgeschichte. Musik ist tief in unserem menschlichen Bewusstsein verankert. Sie ist und bleibt ein Lebenselixier.

Die für Oktober geplante Lesung zu dem Buch und dem dazugehörigen Dreifachvinyl Album “ too much future“ Punkrock in der DDR, von und mit Henryk Gericke ist leider auf unbestimmte Zeit verschoben. Informationen: http://www.toomuchfuture.de/

Wir, Johanna Knöpfle und Matthias Schenkl zeigen zum Thema eigene Arbeiten, die sich nicht nur, aber auch um die Musik und deren Vielschichtigkeit drehen.

Helfen Sie mit, und besuchen Sie das L wie Materie. Vor Ort haben Sie die Möglichkeit mit einer Spende unser kulturelles Engagement zu unterstützen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Johanna & Matthias Schenkl

L wie Materie
Schlossbezirk Forsthaus 1, 88682 Salem
Öffnungszeiten: Do / Fr 16 – 19 Uhr & Sa / So 14 – 18 Uhr

 

 

 

L – Hintergrund
zeitgenössische Kunst in Salem

Vermittlung und Verkauf
Hier im L, einem privaten Salon für zeitgenössische Kunst, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere künstlerische Arbeit ermöglichen, diese zum Diskurs bereitstellen und uns über Sachverhalte, Standpunkte und fiktive Ideen mit Ihnen austauschen und diskutieren. Unsere Türen stehen Allen offen, die den Dialog suchen. Wir beraten Sie, wenn Sie sich für einen Kunstkauf interessieren. Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.
Wir präsentieren unsere eigenen Werke dauerhaft in Form von Wechselausstellungen in den Räumlichkeiten des L, die uns als Wohn – und Ausstellungsräume dienen. Das Spektrum reicht von Photographie über Bildhauerei, Malerei, Installation bis zur Objektkunst.

Darüber hinaus laden wir gezielt Gastkünstler*Innen aus dem In- und Ausland ein, bei uns ihre Arbeiten aus den Bereichen der Musik, der Literatur, der darstellenden als auch der bildenden Kunst zu präsentieren, um ein erweitertes Spektrum an zeitgenössischen Positionen zu zeigen. Wir fördern den interdisziplinären Austausch von Künstler*innen, um eine breitere Vernetzung im In und Ausland voranzutreiben. Ein bis zweimal im Jahr werden Projekte realisiert, die durch das L wie Materie einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Durch den persönlichen Kontakt mit uns ist ein intensiver Austausch über die Kunstwerke möglich, zudem erfahren Sie Hintergründe und Gedankengänge über die entstandenen Arbeiten aus erster Hand. Gerne führen wir Sie in die jeweilige Ausstellung ein. Selbstverständlich können die ausgestellten Werke nicht nur betrachtet und erörtert, sondern auch von Ihnen erworben werden.
2017 wurde mit dem L der Grundstein für eine langfristige Präsenz zeitgenössischer Kunst in Salem gesetzt.
Wir freuen uns auf ein anregendes Miteinander.

Wenn Sie über Neuigkeiten und die wechselnden Ausstellungen informiert werden wollen, nehmen wir Sie gerne in den Verteiler auf. Einfach kurz eine Mail mit Ihrem Namen und dem Hinweis „Verteiler“ an post@l-wie-materie senden.
Ihre Daten werden ausschließlich von uns für die Werbezwecke des L verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Wenn Sie keine weiteren Benachrichtigungen mehr wünschen, bitten wir um eine Mail mit dem Stichwort löschen, und Sie werden umgehend aus unserem Verteiler entfernt und Ihre Daten gelöscht.

Es grüßen Johanna Knöpfle & Matthias Schenkl

 

Über uns:

Johanna Knöpfle ist auch Johanna Schenkl, also Künstlerin und Gastgeberin in den Räumen des L.

Die gelernte Holzbildhauerin sieht ihre Wurzeln in der handwerklichen Tätigkeit, aber ihr künstlerischer Ausdruck reicht von der Zeichnung über die Malerei bis hin zu Objekten und Installationen. Das Holz bleibt häufig Bezugspunkt in ihrer Kunst, doch ist der Werkstoff oftmals nicht mehr als Solcher anzutreffen. Chemische und natürliche Substanzen vermischen sich in ihrer Kunst zu einem ausdrucksstarken Cocktail. So entstehen Körper, in denen die Kraft der massiven Skulptur und die Feinheit einer nahezu transparenten Plastik vereint sind. In ihrer Kunst streift man durch rätselhafte Geschichten, surreale Welten und experimentelle Schauplätze. Ihr Anliegen ist es, abstrakten Gefühlen, grundlegenden gesellschaftlichen und menschlichen Bedürfnissen, Zwängen und Fragen einen Körper zu geben, um den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen Teil des Konstrukts zu werden und sich in der Kunst wieder zu finden.

“ Wenn es mir gelingt eine Metapher in den Raum zu stellen um somit Interpretationsfreiheit zu schaffen ist schon viel passiert. „

link zur website der Künstlerin: http://www.go-johanna-knoepfle.de

Matthias Schenkl, Photograph & Gastgeber im L

Sein scharfer Blick gilt dem Unscheinbaren. Matthias Schenkl will uns mit seinen Photographien auf das Einfache aufmerksam machen. Denn oft genug wird vergessen, das genau darin Alles enthalten ist, man muss nur genau hinsehen.  Seine Hauptinspirationsquelle ist die Natur, dabei spielt für ihn die Ästhetik die zentrale Rolle. Ob er die Objekte, die ihm vor die Linse geraten wie Gemälde wirken lässt, sich ein Detail herauspickt oder nur noch schemenhafte Umrisse zu Tage befördert, hängt vom Motiv, der eingesetzten Technik, die von analog bis digital reicht,  und seiner künstlerischen Interpretation dessen ab. Die so entstandenen, unbearbeiteten Bilder entfalten ihre ganze Schönheit in einem hochwertigen fine Art Print.