mehr zur Ausstellung:

RAIN eine Ausstellung von Mathilde Leveau ( F )

http://www.mathildeleveau.com

Sie sind herzlich dazu eingeladen, die aktuelle Ausstellung zu besichtigen:
Do / Fr 16 – 19 Uhr & Sa / So 14 – 18 Uhr
Wir freuen uns, Sie im L begrüßen zu dürfen!
Johanna & Matthias Schenkl

 

Über die Künstlerin Mathilde Leveau und ihre Arbeiten

Die gebürtige französische Künstlerin ist nach einem 8 jährigen Aufenthalt in Kanada im Frühjahr wieder nach Europa zurückgekehrt. Während der Zeit im Ausland hat die Bildhauerin ihre groß angelegten Skulpturen und Installationen stetig weiterentwickelt, um nun auch in Europa ihre bildnerische Sprache zu sprechen.

Die oft ortsspezifischen Installationen, versteht Mathilde Leveau als fragile vergängliche Kunstwerke, die Zeugnis davon ablegen, dass sich alles im Begriff des Wandels befindet.

Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung steht das Spannungsfeld zwischen Architektur und Natur. In beiden Fällen spielt die Ästhetik und die Stabilität ebenso eine wichtige Rolle als auch der einzelne Nutzen und die Lebensdauer. In Ihrer Kunst geht Mathilde Leveau aber noch einen Schritt weiter und entzieht ihren Arbeiten die ( be- ) Nutzung und zeigt sie als eigenständige Individuen in ihrem jeweiligen Stadium. Dazu verwendet die Künstlerin vorwiegend Materialien, wie Ton, Wasser oder Stein, und setzt diese in Beziehung zu industriellen Rohstoffen und Konstruktionen z.B. aus T – Trägern, oder Betonblöcken.

Natürliche Prozesse, welche die Materialien durch äußere Einflüsse, sei es durch Hitze, Kälte oder Wasser in einen sich immer verändernden Wandel versetzen wecken bei Mathilde Leveau genauso viel Interesse, als auch die Veränderungen durch den Menschen und die Kraft der Maschinen. Ihre Aufmerksamkeit und Hinwendung lenkt sie dabei auf einen minimalistischen Zustand, der sich im Detail der Arbeiten und ihrer ganzen Form widerspiegelt.

Natur und Architektur sind zwei uns ständig begleitende Erscheinungen, die Ihren Dialog nicht nur in den urbanen und ländlichen Lebensmittelpunkten führen, sondern auch und speziell in Mathilde Leveaus Kunstwerken, die sie mit Begriffen wie Erinnerung und Erbe in Verbindung bringt.

In der Ausstellung mit dem Titel RAIN zeigt die Künstlerin eine Komposition, die sich in einem Zeitraum von Ende 2018 bis Sommer 2019 entwickelt hat. Während drei Aufenthalten an unterschiedlichen Orten lag ihre künstlerische Auseinandersetzung ganz im Zeichen des Wassers bzw. von Flüssen und deren Charakterisierungen, dem Strom St. Laurent (Québec, Canada), der Rhone (Rhône-Alpes, France) und dem sogenannten Tal des Elends (Pays de la Loire, France).

Alle gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit der Abwesenheit des Wassers.

 

 

Über uns:

Johanna Knöpfle ist auch Johanna Schenkl, also Künstlerin und Gastgeberin in den Räumen des L.

Die gelernte Holzbildhauerin sieht ihre Wurzeln in der handwerklichen Tätigkeit, aber ihr künstlerischer Ausdruck reicht von der Zeichnung über die Malerei bis hin zu Objekten, Installationen und Performances. Das Holz bleibt häufig Bezugspunkt in ihrer Kunst, doch ist der Werkstoff oftmals nicht mehr als Solcher anzutreffen. Chemische und natürliche Substanzen vermischen sich in ihrer Kunst zu einem ausdrucksstarken Cocktail. So entstehen Körper, in denen die Kraft der massiven Skulptur und die Feinheit einer nahezu transparenten Plastik vereint sind. In ihrer Kunst streift man durch rätselhafte Geschichten, surreale Welten und experimentelle Schauplätze. Ihr Anliegen ist es, abstrakten Gefühlen, grundlegenden gesellschaftlichen und menschlichen Bedürfnissen, Zwängen und Fragen einen Körper zu geben, um den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen Teil des Konstrukts zu werden und sich in der Kunst wieder zu finden.

“ Wenn es mir gelingt eine Metapher in den Raum zu stellen um somit Interpretationsfreiheit zu schaffen ist schon viel passiert. „

link zur website der Künstlerin: http://www.go-johanna-knoepfle.de

 

Matthias Schenkl, Photograph & Gastgeber im L

Sein scharfer Blick gilt dem Unscheinbaren. Matthias Schenkl will uns mit seinen Photographien auf das Einfache aufmerksam machen. Denn oft genug wird vergessen, das genau darin Alles enthalten ist, man muss nur genau hinsehen.  Seine Hauptinspirationsquelle ist die Natur, dabei spielt für ihn die Ästhetik die zentrale Rolle. Ob er die Objekte, die ihm vor die Linse geraten wie Gemälde wirken lässt, sich ein Detail herauspickt oder nur noch schemenhafte Umrisse zu Tage befördert, hängt vom Motiv, der eingesetzten Technik, die von analog bis digital reicht,  und seiner künstlerischen Interpretation dessen ab. Die so entstandenen, unbearbeiteten Bilder entfalten ihre ganze Schönheit in einem hochwertigen fine Art Print.

 

 

 

 

L – Hintergrund

zeitgenössische Kunst in Salem

 

Vermittlung und Verkauf

Hier im L, einem privaten Salon für zeitgenössische Kunst, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere künstlerische Arbeit ermöglichen, diese zum Diskurs bereitstellen und uns über Sachverhalte, Standpunkte und fiktive Ideen mit Ihnen austauschen und diskutieren. Unsere Türen stehen Allen offen, die den Dialog suchen.

Wir präsentieren unsere eigenen Werke dauerhaft in Form von Wechselausstellungen in den Räumlichkeiten des L, die uns als Wohn – und Ausstellungsräume dienen. Das Spektrum reicht von Photographie über Bildhauerei, Malerei, Installation bis zur Objektkunst.

Darüber hinaus laden wir gezielt Gastkünstler aus dem In- und Ausland ein, bei uns ihre Arbeiten aus den Bereichen der darstellenden als auch der bildenden Kunst zu präsentieren, um ein erweitertes Spektrum an zeitgenössischen Positionen zu zeigen.

Durch den persönlichen Kontakt mit uns ist ein intensiver Austausch über die Kunstwerke möglich, zudem erfahren Sie Hintergründe und Gedankengänge über die entstandenen Arbeiten aus erster Hand. Gerne führen wir Sie in die jeweilige Ausstellung ein. Selbstverständlich können die ausgestellten Werke nicht nur betrachtet und erörtert, sondern auch von Ihnen erworben werden.

2017 wurde mit dem L der Grundstein für eine langfristige Präsenz zeitgenössischer Kunst in Salem gesetzt.

Wir freuen uns auf ein anregendes Miteinander.

 

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Es grüßen Johanna Knöpfle & Matthias Schenkl