Aussichten

Kazumi Tanaka, Coyote, 2016, Coyote skull, wood, metal string, 10 1/4 x 3 1/2 x 3 in.

 

 

Bitte beachten Sie: Die Wiedereröffnung kultureller Einrichtungen also auch des L wie Materie erfolgt gemäß den aktuellen Corona Regelungen.

 

 

Aussichten 2021

Liebe Gäste des L wie Materie,

unser viertes Ausstellungsjahr steht bevor. 2021 werden wir uns unter anderem der Musik widmen.

Musik in der bildenden Kunst kann Inspiration, Ausdruck, Inhalt oder Partner für die kreativen Prozesse und Umsetzungen sein.

Ganz zu schweigen von der Musik als eigene Kunstform.

Musik ist mehr als „nur“ Klang. Die Botschaften durch Texte aber auch die nonverbale Sprache, die seelischen Berührungen, körperlichen Empfindungen sind Teil der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und Spiegel der jeweiligen Kultur und Zeitgeschichte. Musik ist tief in unserem menschlichen Bewusstsein verankert. Sie ist und bleibt ein Lebenselixier.

Das L wie Materie bemüht sich, das kulturelle Leben aufrecht zu erhalten, so waren im Dezember nicht nur Schriftstellerinnen und Schriftsteller Teil des lyrischen Adventskalenders in den Fernstern des L wie Materie. Auch Musikerinnen und Musiker kamen zu Wort.  Welche kreativen Umsetzungen uns durch die Pandemie noch herausfordern, werden wir sehen.

 

Aber schon jetzt freuen wir uns, mit Henryk Gericke aus Berlin einen Schriftsteller bei uns zu Besuch zu haben, dessen große Leidenschaft und Quelle seiner Arbeit auch die Musik darstellt. http://www.votivsite.de/

Im Mai wird er mit einer Lesung zu seinem Buch und dem dazugehörigen Dreifachvinyl Album “ too much future“ Punkrock in der DDR, das L wie Materie bereichern. Informationen: http://www.toomuchfuture.de/

Messanger Y : Im Juli haben wir die in NY lebende japanische Künstlerin Kazumi Tanaka zu Gast, die während ihrem vierwöchigen Aufenthalt ein Miniaturinstrument aus Tierknochen herstellen wird. Mit ihrer Arbeit möchte sie den Tieren und deren Schicksal erneut eine Stimme geben. Mehr zur Künstlerin finden Sie unter http://www.kazumitanaka.com/

Mit Jonas Khalil http://www.jonas-khalil.com steht ein versierter Musiker ( Gitarrist ) an der Seite der Künstlerin, in Zusammenarbeit werden sie an der klanglichen Weiterentwicklung des Instrumentes arbeiten. Jonas Khalil wird zudem versuchen dem Klangkörper neue Töne zu entlocken. Eine Video und Tonaufnahme stehen am Ende des Projektes Messanger Y

Und wir, Johanna Knöpfle und Matthias Schenkl zeigen eigene Arbeiten, die sich rund um die Musik und deren Vielschichtigkeit dreht. Die Einleitung zum Beginn der Ausstellungstätigkeit wird eine Zusammenarbeit mit dem Musiker Bernhard Klein sein, der einen Klangteppich zu einer Malerei von Johanna Knöpfle entstehen lässt.

 

Helfen Sie mit, und besuchen Sie das L wie Materie, sobald unsere Türen wieder offen stehen.

Vor Ort haben Sie die Möglichkeit mit einer Spende unser kulturelles Engagement zu unterstützen.

Und so blicken wir mit den Worten von Iggy Pop positiv in die Zukunft:

 

“ I ´ve nothing but my name “ –  L wie Materie

Johanna & Matthias Schenkl

 

 

 

 

 

L wie Materie
Schlossbezirk Forsthaus 1, 88682 Salem
Öffnungszeiten: Do / Fr 16 – 19 Uhr & Sa / So 14 – 18 Uhr

Jederzeit haben Sie die Möglichkeit, außerhalb der regulären Öffnungszeiten einen Termin mit uns zu vereinbaren, um die aktuelle Ausstellung zu besichtigen.

Wir freuen uns, Sie unter den derzeit geltenden Schutzmaßnahmen begrüßen zu dürfen.

Johanna & Matthias Schenkl

 

 

 

 

 

L – Hintergrund
zeitgenössische Kunst in Salem

Vermittlung und Verkauf
Hier im L, einem privaten Salon für zeitgenössische Kunst, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere künstlerische Arbeit ermöglichen, diese zum Diskurs bereitstellen und uns über Sachverhalte, Standpunkte und fiktive Ideen mit Ihnen austauschen und diskutieren. Unsere Türen stehen Allen offen, die den Dialog suchen. Wir beraten Sie, wenn Sie sich für einen Kunstkauf interessieren. Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.
Wir präsentieren unsere eigenen Werke dauerhaft in Form von Wechselausstellungen in den Räumlichkeiten des L, die uns als Wohn – und Ausstellungsräume dienen. Das Spektrum reicht von Photographie über Bildhauerei, Malerei, Installation bis zur Objektkunst.

Darüber hinaus laden wir gezielt Gastkünstler*Innen aus dem In- und Ausland ein, bei uns ihre Arbeiten aus den Bereichen der Musik, der Literatur, der darstellenden als auch der bildenden Kunst zu präsentieren, um ein erweitertes Spektrum an zeitgenössischen Positionen zu zeigen. Wir fördern den interdisziplinären Austausch von Künstler*innen, um eine breitere Vernetzung im In und Ausland voranzutreiben. Ein bis zweimal im Jahr werden Projekte realisiert, die durch das L wie Materie einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Durch den persönlichen Kontakt mit uns ist ein intensiver Austausch über die Kunstwerke möglich, zudem erfahren Sie Hintergründe und Gedankengänge über die entstandenen Arbeiten aus erster Hand. Gerne führen wir Sie in die jeweilige Ausstellung ein. Selbstverständlich können die ausgestellten Werke nicht nur betrachtet und erörtert, sondern auch von Ihnen erworben werden.
2017 wurde mit dem L der Grundstein für eine langfristige Präsenz zeitgenössischer Kunst in Salem gesetzt.
Wir freuen uns auf ein anregendes Miteinander.

Wenn Sie über Neuigkeiten und die wechselnden Ausstellungen informiert werden wollen, nehmen wir Sie gerne in den Verteiler auf. Einfach kurz eine Mail mit Ihrem Namen und dem Hinweis „Verteiler“ an post@l-wie-materie senden.
Ihre Daten werden ausschließlich von uns für die Werbezwecke des L verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Wenn Sie keine weiteren Benachrichtigungen mehr wünschen, bitten wir um eine Mail mit dem Stichwort löschen, und Sie werden umgehend aus unserem Verteiler entfernt und Ihre Daten gelöscht.

Es grüßen Johanna Knöpfle & Matthias Schenkl

 

Über uns:

Johanna Knöpfle ist auch Johanna Schenkl, also Künstlerin und Gastgeberin in den Räumen des L.

Die gelernte Holzbildhauerin sieht ihre Wurzeln in der handwerklichen Tätigkeit, aber ihr künstlerischer Ausdruck reicht von der Zeichnung über die Malerei bis hin zu Objekten und Installationen. Das Holz bleibt häufig Bezugspunkt in ihrer Kunst, doch ist der Werkstoff oftmals nicht mehr als Solcher anzutreffen. Chemische und natürliche Substanzen vermischen sich in ihrer Kunst zu einem ausdrucksstarken Cocktail. So entstehen Körper, in denen die Kraft der massiven Skulptur und die Feinheit einer nahezu transparenten Plastik vereint sind. In ihrer Kunst streift man durch rätselhafte Geschichten, surreale Welten und experimentelle Schauplätze. Ihr Anliegen ist es, abstrakten Gefühlen, grundlegenden gesellschaftlichen und menschlichen Bedürfnissen, Zwängen und Fragen einen Körper zu geben, um den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen Teil des Konstrukts zu werden und sich in der Kunst wieder zu finden.

“ Wenn es mir gelingt eine Metapher in den Raum zu stellen um somit Interpretationsfreiheit zu schaffen ist schon viel passiert. „

link zur website der Künstlerin: http://www.go-johanna-knoepfle.de

 

Matthias Schenkl, Photograph & Gastgeber im L

Sein scharfer Blick gilt dem Unscheinbaren. Matthias Schenkl will uns mit seinen Photographien auf das Einfache aufmerksam machen. Denn oft genug wird vergessen, das genau darin Alles enthalten ist, man muss nur genau hinsehen.  Seine Hauptinspirationsquelle ist die Natur, dabei spielt für ihn die Ästhetik die zentrale Rolle. Ob er die Objekte, die ihm vor die Linse geraten wie Gemälde wirken lässt, sich ein Detail herauspickt oder nur noch schemenhafte Umrisse zu Tage befördert, hängt vom Motiv, der eingesetzten Technik, die von analog bis digital reicht,  und seiner künstlerischen Interpretation dessen ab. Die so entstandenen, unbearbeiteten Bilder entfalten ihre ganze Schönheit in einem hochwertigen fine Art Print.