das Streiflicht Millionen

Foto: Johanna Knöpfle, 2016 an der Arbeit zur Trilogie das Streiflicht Millionen

5 Jahre L wie Materie!

Jubiläumsfeier am 10. Dezember 2022 ab 18 Uhr zum Tag der internationalen Menschenrechte

 

 

Aktuelle Ausstellung

das Steiflicht Millionen

 

Licht macht sichtbar was unseren Augen zuvor verborgen bleibt oder nur schemenhaft erkennbar ist.

Ein Streiflicht beleuchtet meist nur einen geringen Teil des Geschehenen.

Ein Streiflicht erzeugt einen Schlagschatten, der sich in die Länge zieht und wie eine klebrige Masse an den Füßen hängen bleibt.

Täglich sind Millionen von Lebewesen, sei es Mensch, Tier oder andere Formen, Gewalt ausgesetzt.

Mit der aktuellen Ausstellung im L wie Materie wollen wir ein Licht, und sei es nur ein Streiflicht, auf die Frage nach Täter, Opfer und Zeugen des Geschehens richten.

Es werden drei großformatige Holzdrucke von Johanna Knöpfle  mit dem übergeordneten Titel das Streiflicht Millionen gezeigt. Zudem sind analoge und digitale Photographien von Matthias Schenkl zu sehen, die sich gegen das Vergessen und die Ignoranz der Geschichte und allgegenwärtiger Missstände richtet.

 

Wir freuen uns sehr Sie bei uns begrüßen zu dürfen und uns mit Ihnen über die Inhalte der Kunstwerke zu unterhalten.

L wie Materie
Schlossbezirk Forsthaus 1, 88682 Salem
Neue Öffnungszeiten: Fr. – So. 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter 07553 828148
Januar & Juli geschlossen

 

 

Liebe Gäste,

das L ist ein Raum für Materie, für zeitgenössische Kunst.

Unserer Philosophie liegt zu Grunde, dass sich stehts alles im Wandel befindet. Die Kunst und das, was die Kunst und uns Menschen bewegt. Doch manchmal wünscht man sich, dass alles so bleibt wie es ist. Leider ist das ein Traum, der nur allzu oft zerplatzt.

Die Veränderungen die sich derzeit in der Welt vollziehen sind derart turbulent, das sie einem Orkan gleichkommen. Wir möchten trotz der dramatischen Situation, die sich als Krieg inmitten Europas abspielt unsere derzeitige Arbeit fortsetzen und Sie darauf aufmerksam machen, dass die Kunst ein Ventil oder ein Medium sein kann, um über unaussprechliches oder unfassbares zu kommunizieren. In diesem Sinne ist das L wie Materie ein Ort, an dem wir zusammenkommen, um uns über Inhalte für die Zukunft auszutauschen und sie somit gemeinsam gestalten.

 

 

 

L – Hintergrund
zeitgenössische Kunst in Salem

2017 wurde mit dem L wie Materie der Grundstein für eine langfristige Präsenz zeitgenössischer Kunst in Salem gesetzt.

Vermittlung und Verkauf
Hier im L, den privaten Ausstellungsräumen für zeitgenössische Kunst, möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere künstlerische Arbeit ermöglichen, diese zum Diskurs bereitstellen und uns über Sachverhalte, Standpunkte und fiktive Ideen mit Ihnen austauschen und diskutieren. Unsere Türen stehen Allen offen, die den Dialog suchen.

Wir präsentieren unsere eigenen Werke dauerhaft in Form von Wechselausstellungen in den Räumlichkeiten des L, die uns als Wohn – und Ausstellungsräume dienen. Das Spektrum reicht von Photographie über Bildhauerei, Malerei, Installation bis zur Objektkunst.

Darüber hinaus laden wir gezielt Gastkünstler*Innen aus dem In- und Ausland ein, bei uns ihre Arbeiten aus den Bereichen der Musik, der Literatur, der darstellenden als auch der bildenden Kunst zu präsentieren, um ein erweitertes Spektrum an zeitgenössischen Positionen zu zeigen. Wir fördern den interdisziplinären Austausch von Künstler*innen, um eine breitere Vernetzung im In und Ausland voranzutreiben. Ein bis zweimal im Jahr werden Projekte realisiert, die durch das L wie Materie einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Durch den persönlichen Kontakt mit uns ist ein intensiver Austausch über die Kunstwerke möglich, zudem erfahren Sie Hintergründe und Gedankengänge über die entstandenen Arbeiten aus erster Hand. Gerne führen wir Sie in die jeweilige Ausstellung ein. Selbstverständlich können die ausgestellten Werke nicht nur betrachtet und erörtert, sondern auch von Ihnen erworben werden. Wir beraten Sie, wenn Sie sich für einen Kunstkauf interessieren. Es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.

 

Wir freuen uns auf ein anregendes Miteinander.

Es grüßen Johanna Knöpfle & Matthias Schenkl

 

Wenn Sie über Neuigkeiten und die wechselnden Ausstellungen informiert werden wollen, nehmen wir Sie gerne in den Verteiler auf. Einfach kurz eine Mail mit Ihrem Namen und dem Hinweis „Verteiler“ an post@l-wie-materie senden.
Ihre Daten werden ausschließlich von uns für die Werbezwecke des L verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Wenn Sie keine weiteren Benachrichtigungen mehr wünschen, bitten wir um eine Mail mit dem Stichwort „löschen“, und Sie werden umgehend aus unserem Verteiler entfernt und Ihre Daten gelöscht.

 

 

Über uns:

Johanna Knöpfle ist auch Johanna Schenkl, also Künstlerin und Gastgeberin in den Räumen des L.

Die gelernte Holzbildhauerin sieht ihre Wurzeln in der handwerklichen Tätigkeit, aber ihr künstlerischer Ausdruck reicht von der Zeichnung über die Malerei bis hin zu Objekten und Installationen. Das Holz bleibt häufig Bezugspunkt in ihrer Kunst, doch ist der Werkstoff oftmals nicht mehr als Solcher anzutreffen. Chemische und natürliche Substanzen vermischen sich in ihrer Kunst zu einem ausdrucksstarken Cocktail. So entstehen Körper, in denen die Kraft der massiven Skulptur und die Feinheit einer nahezu transparenten Plastik vereint sind. In ihrer Kunst streift man durch rätselhafte Geschichten, surreale Welten und experimentelle Schauplätze. Ihr Anliegen ist es, abstrakten Gefühlen, grundlegenden gesellschaftlichen und menschlichen Bedürfnissen, Zwängen und Fragen einen Körper zu geben, um den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen Teil des Konstrukts zu werden und sich in der Kunst wieder zu finden.

“ Wenn es mir gelingt eine Metapher in den Raum zu stellen um somit Interpretationsfreiheit zu schaffen ist schon viel passiert. „

link zur website der Künstlerin: http://www.go-johanna-knoepfle.de

Matthias Schenkl, Photograph & Gastgeber im L

Sein scharfer Blick gilt dem Unscheinbaren. Matthias Schenkl will uns mit seinen Photographien auf das Einfache aufmerksam machen. Denn oft genug wird vergessen, das genau darin Alles enthalten ist, man muss nur genau hinsehen.  Seine Hauptinspirationsquelle ist die Natur, dabei spielt für ihn die Ästhetik die zentrale Rolle. Ob er die Objekte, die ihm vor die Linse geraten wie Gemälde wirken lässt, sich ein Detail herauspickt oder nur noch schemenhafte Umrisse zu Tage befördert, hängt vom Motiv, der eingesetzten Technik, die von analog bis digital reicht,  und seiner künstlerischen Interpretation dessen ab. Die so entstandenen, unbearbeiteten Bilder entfalten ihre ganze Schönheit in einem hochwertigen fine Art Print.